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Wer oder was ist eigentlich dieser will(i)factor?

Wie kam es zu dieser Seite? Wer steckt eigentlich dahinter? Was ist der will(i)factor und wieso kommt Papa eigentlich immer so verschwitzt nach Hause? Wie es zu der Idee kam diese Seiten zu schreiben, wieso der will(i) so wichtig ist und warum du das hier gerade liest, nun folgt ein Versuch der Erklärung…

Der will(i)factor entschlüsselt

1Der Papa

Der Papa bin ich und der Papa heißt eigentlich Dennis Mühlenstädt. Im Februar 1980 im schönen Bochum geboren, hat es mich bisher nicht weit vom hemischen Nest verschlagen. Wohnlich niedergelassen hab ich mich mit meiner Familie quasi neben an von Bochum, in Witten. Hier, ein Katzensprung vom Kemnader See entfernt, sieht man den Papa gerne mal ein Ründchen laufen. Dabei ist Sport ursprünglich überhaupt gar nicht mein Ding. Dabei ist Sport ursprünglich überhaupt gar nicht mein Ding. Fragt man die Freunde aus alten oder auch jungen Tagen, so erinnern Sie sich nur an den wohlgenährten Jungen, der sportlichen Eifer nur beim Bejubeln im Fussballstadion erahnen ließ. Trotz Fussballenthusiasmus ging der Papa in seinen jungen Jahren nie in ein Verein. Als ich doch noch mit Mitte 20 für fast drei Saison das Glück in der Kreisliga C suchte, seines Zeichens die tiefste Spielklasse bei uns, kam ich auf eine glorreiche Quote von zwei Eigentoren. Meine sportlichen Aktivitäten ließen also jeglichen Erfolg vermissen.

Ein Fussballrückblick

Jaja, das waren noch Zeichen. In diesem Blog möchte ich mit keinen Wahrheiten hinterm Zaun halten. Daher hier mal ein schockierender Blick in meine Fussballvergangenheit in voller Pracht:
Papas Fussballvergangenheit auf will(i)factor
Doch tatsächlich… Das rechts bin ich wirklich! …und JAAAAA, dazu darf es nie wieder kommen! :mrgreen:

Mit meiner sportliche, nein seien wir ehrlich, meiner körperlichen Eleganz war es nicht weit her, wie man den Ausführungen oder diversen Bildern entnehmen kann. Daher bin ich heute umso glücklicher, dass ich wenigstens etwas dagegen unternehme. Ja genau, das Laufen, soviel scheint ja schon klar zu sein, aber wie kam Papa eigentlich dazu? Das ist eine Story für sich…

2Die Arbeit

RUNNERS POINT Online-ShopDie Geschichte wie ich zu meinem Job kam, ist eine Start-Up-Geschichte wie sie im Buche steht. Vorab sei gesagt, ich bin nicht derjenige, der im Chefsessel sitzt, aber ich sitz seit jeher nebenan. Denn mein Nachbar aus Jugendjahren hat mit einem Freund eine Multimillionen-Euro Firma auf die Beine gestellt. Dabei fing es mit dem einfachen eBay-Verkauf aus dem heimischen Dachboden an. Die Entwicklung ging so rasant, dass ich 2005 die beiden neben meinem Studium wieder unterstützen durfte. Papa war der Typ mit den Hang zum Computer und der Webtechnologie. Natürlich bedingt durch das Studium der Wirtschaftsinformatik aber auch durch die privaten Interessen an Webseitengestaltung, konnte ich zu Beginn viel zur technologischen Entwicklung beitragen. Wir wuchsen so schnell, dass wir innerhalb kürzester Zeit von Bochum-Kornharpen, nach Bochum-Hordel und nun mittlerweile nach Recklinghausen-Hochlarmark umziehen mussten. Mittlerweile sind wir richtig angekommen. Die TREDEX GmbH ist Tochterfirma der RUNNERS POINT Group und ist verantwortlich für den gesamten Online- und Versandhandel. Als Teamleiter der IT und Projektmanager arbeite ich in einem insgesamt sehr jungen und agilen Team, bei dem die tägliche Arbeit immer wieder eine neue Herausforderung aber vor allem auch viel Spaß mit sich bringt.

Laufen wär gar nicht schlecht. Das kannste mal nacha Arbeit machn und die Treter sehen auch noch richtig aus, da wirkste nur halb wie ne Sport-Gurke. Außerdem muss das Gewicht eh wieder runna!

Der ein oder andere wird es kennen, wenn man täglich mit den selben Produktwelten auf seiner Arbeit konfrontiert wird, dann beginnt man dieses entweder zu lieben oder zu hassen. Gott sei Dank war es bei mir nicht letzteres. Du sitzt da im Büro, siehst die neusten Laufschuhe und denkst bei dir “Laufen wär gar nicht schlecht. Das kannste mal nacha Arbeit machn und die Treter sehen auch noch richtig aus, da wirkste nur halb wie ne Sport-Gurke. Außerdem muss das Gewicht eh wieder runna!” Gesagt, getan, denn gegen 2008 begannen die ersten vorsichtigen Versuche. Vorsichtig, weil ich bis dato ja keine sonderlich positiven Rückschlüsse aus dem Sport ziehen konnte (man erinnert sich vielleicht an das Desaster unter 1). Allerdings hat mich die Leidenschaft damals so gepackt, dass ich 2009 meinen ersten Lauf-Wettkampf bestritt, den Karstadt-Ruhrmarathon auf der Halbmarathon-Distanz.

3Der Willi

Nach diesem persönlichen Highlight lief ich zwar schon regelmäßig aber nicht mehr in diesem Enthusiasmus. Es folgte der ein oder andere Wettkampf, aber alles Distanzen, die ich schon bewältigt hatte und in denen ich auch keine Jagd auf meine persönlichen Bestzeiten nahm. In der Zeit wurde mir eigentlich immer klarer: “Du willst einen Marathon finishen.” Es klingt blöd und aufgesetzt, aber ich wollte tatsächlich etwas erreichen, was nicht jeder Hobby-Läufer erreicht. Für mich war die Marathon-Distanz ein Auszeichnung für Leute, die extreme körperliche Anstrengung bezwungen und enorme Willensstärke bewiesen haben. Das wollte ich auch! Daher schob ich schon lange den Wunsch auf eine erste Marathon-Teilnahme vor mich her. Aber irgendwie war ich nie konsquent genug, das Training und die Zeit tatsächlich zu investieren. Im Nachinhein war es Bequemlichkeit, denn Zeit wäre sicherlich da gewesen, aber der innere Schweinehund zog immer am längeren Hebel.

Für mich war die Marathon-Distanz ein Auszeichnung für Leute, die extreme körperliche Anstrengung bezwungen und enorme Willensstärke bewiesen haben. Das wollte ich auch!

Seit der Geburt meines Sohnes will ich nicht länger nach Ausreden suchen, sondern ein Vorbild werden!

Ich muss an dieser Stelle die Freude, Liebe und Energie zur Sprache bringen, die ein kleiner Mensch bei seinem Erscheinen auf der Welt den liebenden Menschen um sich herum schenkt. Es ist unglaublich wie sehr sich alles in einem verändert, wenn dich kleine Augen anschauen! Seit dem 7. September 2011 bin ich überglücklicher Papa von unserem (noch) kleinen Wilhelm. Spätestens seit diesem Zeitpunkt änderte sich meine Priorisierung des täglichen Ein und Aus schlagartig. Du denkst über die Zukunft nach. Denkst an Dinge, die du deinem Kind zeigen möchtest. Dinge an die er sich erinnern soll. Du willst nur die besten Tugenden vorleben, du willst ein Vorbild sein! Ich will mir am Ende nicht vorwerfen müssen, eine schlechte Figur bgegeben zu haben. Ich will ein Papa sein, zu dem Willi mit Stolz aublicken kann…

Was kann da besser helfen, als die Ausschreibung der Teilnahme am Berlin Marathon 2012?!

4Berlin Marathon 2012

Im Januar 2012, genauer gesagt am 10. Januar, erhielten wir auf der Arbeit eine Rundmail der Personalentwicklung. Betreff: Ausschreibung RUNNERS POINT Marathonmeisterschaften 2012. Aber diese Mail ging im alltäglichen Trubel erstmal unter und ich hätte sie bald gar nicht gelesen. Erst als mich ein Kollege darauf angesprochen hatte, ob ich mich denn auch für den Marathon beworben hätte, wurde ich hellhörig. Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!Also Mail rausgesucht und nachgelesen. Da leuchtet es direkt in der zweiten Zeile auf “Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!” RUNNERS POINT veranstaltet, nach dem großen Erfolg 2011 beim Marathon in Frankfurt, zusammen mit adidas ein Marathonfest auf der schnellsten Strecke der Welt, nämlich in Berlin. Bei insgesamt 50 Starterplätzen sollte man eine aussagekräftige Bewerbung mit einer Begründung mit maximal 300 Zeichen, warum ich denn gerade der richtige für solch einen Platz wäre. Den Anlass wußt ich ja, also fiel mir die Formulierung der Begründung nicht schwer: “Seit Mid20 ist es mein Traum das Biest Marathon zu zähmen. Dabei Geist und, leider in Überfülle vorhandenen, Körper bezwingen! Ich will meinem Sohn ein Zeichen hinterlassen (Trainingsweblog), dass man (zB Papa) seine Ziele erreichen kann, wenn man nur dafür kämpft! Für Körper, Geist und Wilhelm!”

Siehe da, es hat funktioniert, ich bin dabei! Ab jetzt heißt es alles geben und die RUNNERS POINT Marathonmeisterschaften bewältigen…

Ich nehm euch mit auf dieser Reise!